Dorfmitte für Mastholte

 

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Beschreibung

Die „Dorfmitte“ Mastholte`s, die sich in dem Radius des Handwerkerbaums, der St. Jakobus Kirche, Gaststätte Domschenke und des Heimathaus befindet, soll einen multifunktionalen Dorfplatz, der als Zentrum der Begegnung von „Jung & Alt“ und von „Vereinen & Bürgern“ dienen soll, bekommen.

Die Ausstattung sollte Möglichkeiten bieten z.B. Konzerte, Veranstaltungen oder Märkte zu realisieren. Der Dorfplatz soll barrierefrei sein, für alle Altersgruppen ansprechend gestaltet, sowie körperliche und spielerische Elemente enthalten (z.B. Boulebahn, Outdoor-Schach,- Mühle,- Dame und Outdoor- Trainingsgeräte.

Ein Durchgangsweg der einen Blick von der Jakobuskirche zum kath. Kindergarten zulässt, teilt den Dorfplatz in den aktiven Bereich und der kreisrund angelegten Freifläche.

Die kreisrunde Fläche hinter dem Handwerkerbaum soll als Retentionsfläche gestaltet werden, die durch eine Vertiefung mit höheren Bodenablauf in der Mitte bei Starkregen verhindert, das große Mengen Wasser die Kanalisation fluten, für diese Bauart gibt es Förderprogramme im Klimaschutz. Natürlich müsste durch eine Notöffnung ein geregelter Ablauf gewährleistet sein um zu verhindern, dass Wasserflächen dauerhaft stehen bleiben. So könnte man in den Sommertagen auch eine Wasserspielfläche, für junge Eltern mit Kleinkindern schaffen, mit dazugehörigen Sitzgelegenheiten für Eltern u. Kinder.

Zudem wird durch Nutzung heller Pflasterung die Aufheizung durch Sonnenstrahlung gemindert und ist, zurzeit, ebenfalls förderfähig.

Die Nutzung der Freifläche ist abhängig von Vereinen und sollte auch zu Feierlichkeiten im Ortskern, eine deutliche Entlastung der Verkehrssicherung und Platzmangel bei größeren Veranstaltungen, z.B. Konzerte, Aufmarsch Schützenverein, Konzerte, Feierabend oder Wochenmärkte, sowie die Unterhaltung, Wartung des Handwerkerbaumes vereinfachen.

Um den Bereich für alle gefahrenlos erreichbar zu erstellen, ist das in die Planung eingebrachte Verkehrskonzept unabdingbar. Die Querungshilfen zum Heimathaus und vom Heimathaus zur Domschenke (Gasthaus Sittinger), sowie der Kreisverkehr nehmen die Geschwindigkeit aus dem doch gerade im Kurvenbereich, unübersichtlichen Verkehr der Hauptstraße heraus.

Die Nutzung ist auch für die älteren Bewohner der nahliegenden Häuser „betreutes Wohnen“ und die jüngeren Grundschüler, von immenser Bedeutung. Die alte Hauptschule könnte zu einem Begegnungszentrum, Integration, Mehrgenerations und Lernwerkstatt,-küche ausgearbeitet werden, wo Alt und Jung sich gegenseitig unterstützend, Dinge des heutigen Alltags oder von Früher näherbringen können. Ebenso könnte eine Lernwerksatt eingerichtet und Sprachkurse angeboten werden.

Planung Dorfmitte

Gedanken zu Gestaltung der Ortsmitte

Projektanlass

Das Miteinander im ländlichen Raum ist ein Herausstellungsmerkmal gegenüber dem Stadtleben. Da heutzutage viele ältere Menschen vereinsamen und jüngere die Dörfer verlassen und in Städte ziehen, ist es umso wichtiger Mastholte so zu gestalten, dass Jung und Alt Miteinander und füreinander zusammen in einem Ort leben, der für jede Generation und Nationalität etwas zu bieten hat. 

Die Aufgabe für die Kommunen in den Außenbereichen ist es, gerade bei der Wohnungsknappheit in Ballungszentren, das kulturelle Leben auf dem Lande nicht aussterben zu lassen und durch attraktive Gestaltung im Vereinsleben und Dorfleben auf sich aufmerksam zu machen.

Ziel des Projektes

Ziel ist es den Ortskern Mastholtes für alle Generationen, Bürger und Besucher sowie Vereine, attraktiv und barrierefrei zu gestalten. Außerdem soll das Gemeinschaftsgefühl durch die gemeinsame Begegnungsstätte (Alte Hauptschule) gestärkt werden und Mastholte zu einem zukunftsorientierten und lebenswerten Ort entwickelt werden.

Nutzen für Mastholte

Neben bereits bestehenden Aktionen wie z.B. „Mastholte hilft“, kann der Dorfplatz mit seinen Festen zur Steigerung der Bekanntheit von Mastholte beitragen. Zudem hilft ein starkes Gemeinschaftsgefühl, dass in Zukunft das Alte wahrt und das Neue gestaltet wird.

Zeitplan

Das Projekt sollte mittelfristig umgesetzt werden, möglicherweise in einem Zeitraum von 2-3 Jahren. Die Stadt Rietberg hat das Grundstück erworben und ist Eigentümerin der Fläche.

Arbeitsschritte

Zunächst müssen weitere Flächen erworben werden, um die Dorfmitte neu gestalten zu können. Außerdem sollte bei der Umsetzung zudem eine Neuplanung der Verkehrsleitung durch den Ortskern absolviert werden, um den Verkehr in der Ortsdurchfahrt zu entschleunigen und einen reibungslosen Verkehrsfluss zu ermöglichen.

Synergien

Synergieeffekt können mit den umliegenden Gebäuden und Flächen, wie dem Kindergarten oder der Grundschule entstehen. Außerdem kann die Umnutzung des alten Hauptschulgebäudes zum Medien- und Gestaltungszentrum, Treffpunkt der Generationen und Integrationsort von Flüchtlingen   oder Wanderarbeitern das Projekt der Dorfmitte unterstützen.

Zielgruppen

Alle Mastholter Bürger/innen, Generationenübergreifend und Besucher/innen Mastholtes

Kosten

Initiale Kosten ca. 250.000 €

Unterhaltungskosten jährlich ca. 13.000 € Kostensenkung durch Projektpatenschaften und Ehrenamt möglich

Nachhaltigkeit

Stärkere Identifikation der Bürger u. Vereine mit Ihrem Ort „Mastholte“, Unterhaltung durch die Stadt Rietberg, Ehrenamtlern, Freiwillige

Partner

Bürger, ortsansässige Firmen, Vereine und Sponsoren

Kontakt

Werner Göer, Gisbert Schnitker