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Richtspruch am 11. Dezember 2009 Zimmermann Stefan Petermeier Wir haben unterm Himmelsdom, den Gott gegründet, hier ihm zu Ehren eine Stätte uns erbaut, darin das Wort des Lebens wird verkündet, darauf, so hoffen wir, Gott gnädig niederschaut.
Drob freut sich jeder heut, der weiß, dass Jesus Christ des Baues Meister und sein Eckstein ist.
Möge die Kapelle alle, die erscheinen, als Kinder eines Vaters hier vereinen zu Lob und Preis und Dank und Bittgebet, von ahnungsvollem Schauer fromm durchweht. Wer sich im gleichen Glauben weiß verwandt, der reicht dem Nächsten gern die Bruderhand.
Gern wollen wir, wenn dieser Bau vollendet und Volk und Priester am Altare stehn, die Augen und das Herz zu Gott gewendet, mit Andacht dankbar auch für jene flehn, die mitgewirkt mit ihrem Scherflein Geld, den Bau geplant, geleitet und erstellt. Gott gieße stets von diesem Gotteshaus auf sie und alle reichen Segen aus!
Doch lasst uns Gott die Ehre geben Ihm danken wir für seine Gunst. Er gebe diesem Bau den Segen und schütze ihn vor Feuersbrunst.
Ein Sinnbild sei der Stätte Stille, den Schwachen Trost, den Müden Heim! Hier stärkt sich unser frommer Wille, hier wächst des Glaubens edler Keim!
Wie sich die Sparren fest vereinen und tragen leicht die schwere Last, so soll als Mittler Euch erscheinen die Eintracht in des Tages Hast.
Wir sind nur Wandrer auf der Erde, gehetzt von Not, geplagt von Leid, doch ob es auch nur Bruchstück werde, wir bauen an der Ewigkeit!
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